Mein Name ist Philip Müller, ich bin Jahrgang 1977 und als gelernter Wirtschaftsinformatiker seit vielen Jahren hauptberuflich im IT-Bereich tätig.
Mein Yogaweg begann 2022 in einer Zeit, in der ich auf der Suche nach mehr Balance und einem bewussteren Umgang mit mir selbst war. Durch Yoga und Sport habe ich nicht nur körperlich viel verändert und über 20 kg Gewicht verloren, sondern auch gelernt, besser auf meinen Körper, meine Bedürfnisse und meine innere Balance zu achten – und dadurch bewusster für die Menschen da zu sein, die mir wichtig sind.
Ein wichtiger Teil meines Lebens ist meine Rolle als Vater eines Kindes, das ich im Wechselmodell begleite. Gemeinsam und dennoch in getrennten Haushalten ein Kind zu erziehen, ist eine besondere Familiensituation, die mich gelehrt hat, Verantwortung zu übernehmen, flexibel zu bleiben und Beziehungen mit Offenheit und Respekt zu gestalten. Auch auf meinem Weg zum Yogalehrer durfte ich so die wertvolle Unterstützung meiner Frau und meines Lebensgefährten erfahren. Ihr Vertrauen und ihr Rückhalt haben mir ermöglicht, ein zweiwöchiges Sabbatical für meine Ausbildung zu nehmen.
Neben Yoga verbringe ich meine Zeit gerne im Garten, beim Handwerken rund ums Haus, mit Konditionssport und natürlich besonders gerne mit den Menschen, die mir wichtig sind.

Meine persönlichen Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig Offenheit, Akzeptanz und Respekt im Umgang miteinander sind. Ich durfte erfahren, dass Familie und Beziehungen unterschiedliche Formen annehmen können und vor allem durch Vertrauen, Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung getragen werden.
Als neurodivergente Person mit einer eher aktiven Persönlichkeit kenne ich die Herausforderung, den eigenen Fokus zu finden und bewusst zur Ruhe zu kommen. Yoga hat mir gezeigt, dass Achtsamkeit nicht bedeutet, vollkommen still sein zu müssen – sondern einen Weg zu finden, mit sich selbst im Einklang zu sein.
Gerade durch meine eigenen Erfahrungen ist es mir wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen unabhängig von ihrem Lebensweg, Alter, ihrer körperlichen Verfassung oder ihrer Erfahrung willkommen und sicher fühlen. Eine achtsame Praxis entsteht für mich dort, wo Grenzen respektiert werden und jeder Mensch die Möglichkeit hat, ganz bei sich anzukommen.
